Synästhetische Malerei (Tonmalerei) ist für Edith Temmel schon seit 1991 ein begleitendes Thema ihrer künstlerischen Arbeit. Der Begriff der Tonmalerei ist sowohl in der Beschreibung von Musik als auch in der Bildenden Kunst gebräuchlich.
„Das Hören von Musik verursacht bei manchen Menschen so tiefe Gemütsbewegungen, dass sie auch die musikalischen Töne in Farben zu sehen imstande sind.“(W. Kandinsky)
Wassily Kandinsky ist das bekannteste Beispiel für dieses Phänomen. Er beschreibt z.B. das grelle Zitronengelb wie den Ton einer hochklingenden Trompete. (W. Kandinsky, „Über das Geistige in der Kunst“) Im vorliegenden Bilderzyklus zu klassischem Jazz wird die Musik sichtbar gemacht.

„Was vor allem im Jazz zählt, ist der individuelle Stil (als Instrumentalist und als Musiker im weiten Sinne) des improvisierenden Solisten, den man an einer Reihe von Besonderheiten erkennt, die vom Klang der Instrumente bis zur Art und Weise reichen, in der die Noten hervorgebracht und vibriert werden.“ (Aus: JAZZ- Arrigo Polillo, W. Goldmann-V., 1981)

Folgende Jazz-Klassiker wurden 2014 unter anderen von Edith Temmel portraitiert:

 

Earl „Fatha“ Hines
Temmel _VOR1735(1 von 21)

Afro-Cuba
Temmel _VOR1736(2 von 21)

Albert Ammons (Boogie Woogie Stomp)

Django Reinhardt 1.)
Temmel _VOR1743(8 von 21)

Fats Navarro
Temmel _VOR1744(9 von 21)

Lester Young
Temmel _VOR1745(10 von 21)

Thelonious Monk

Pete Johnson Boogie 1.)

Blind Man Blues (Muddy Waters)
Temmel _VOR1750(15 von 21)

Louis Armstrong 1.)
Temmel _VOR1752(17 von 21)